SKF und INA verwenden Nadelrollen aus 100Cr6 (1.3505) vor allem in Getrieben. NRA mit abgerundeten Enden optimieren die Lebensdauer jeder einzelnen Nadel.
Durch die abgerundeten Stirnflächen der NRA- Nadeln verteilen INA und SKF Lasten gleichmäßiger. 100Cr6 (1.3505) sorgt für hohe Rollen-Festigkeit.
Bei Präzisionsnadellagern spielen die Geometrie der Nadelenden und der verwendete Werkstoff eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer und das Einsatzverhalten. Besonders die Bauform NRA mit abgerundeten Stirnflächen hat sich bei hohen dynamischen Belastungen bewährt.
INA setzt bei dieser Bauform auf den kohlenstoffreichen Wälzlagerstahl 100Cr6 (Werkstoffnummer 1.3505). Dieser Stahl zeichnet sich durch eine hohe Verschleißfestigkeit und eine optimierte Hartgefügestruktur aus, die bei Nadeln mit abgerundeten Enden eine gleichmäßige Spannungsverteilung im Randbereich ermöglicht. Die abgerundeten Stirnflächen verhindern dabei kritische Kantenpressungen, die bei zylindrischen Enden unter Schräglast auftreten können.
Auch SKF nutzt vergleichbare Nadelrollen aus 100Cr6 mit definiert abgerundeten Stirnflächen. Bei beiden Herstellern kommen diese Nadeln vor allem in Getrieben, Hochleistungslagern und kompakten Führungen zum Einsatz, wo es auf minimierten Bauraum bei maximaler Tragfähigkeit ankommt. Die Kombination aus dem martensitischen Gefüge von 1.3505 und der NRA-Geometrie sorgt für eine deutliche Erhöhung der dynamischen Tragzahl.
Die Rollen werden dabei präzisionsgeschliffen und anschließend gehärtet. Durch die abgerundeten Stirnflächen lassen sich zudem Montageerleichterungen realisieren, da die Nadeln weniger empfindlich auf leichte Fehlausrichtungen reagieren. Sowohl INA als auch SKF bieten diese Nadelrollen in engen Toleranzklassen an, wodurch sie sich für anspruchsvolle Anwendungen im Maschinenbau, in der Elektromobilität und in der Antriebstechnik eignen.